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Gastbeitrag von Ulrich Busch, Baumann & Partners S.A. im Smart Investor Ausgabe 02/2021

Aktienfonds für Beteiligungsunternehmen (AfB)

Gastbeitrag von Ulrich Busch, Baumann & Partners S.A.

Unternehmerischer Ansatz Die Idee ist so einfach wie erfolgreich: Diversifikation der Investitionen ist der Grundgedanke des Aktienfonds für Beteiligungsunternehmen. Dabei bedient sich Gunter Burgbacher, der Fondsmanager des AfB, der Expertise von professionellen Investoren, die für sich und ihre Kunden in großem Stil unternehmerisch ausgerichtete Portfolios zusammenstellen. Börsennotierte Beteiligungsunternehmen nutzen dabei spezielle Kenntnisse über das Umfeld ihrer individuellen Zielinvestments, woraus unterschiedliche Investmentstrategien resultieren. Der unternehmerische Ansatz ist auch der wesentliche Unterschied zu Fondsmanagern, liegt hier doch das Interesse auf aktiver Einflussnahme auf die Unternehmenspolitik. Vielfältige Ertragsmöglichkeiten Aktive Beteiligungsunternehmen profitieren als Eigentümer im Unterschied zu Fonds von Insiderkenntnissen zu den Investments. Dabei sind die Ertragsmöglichkeiten vielfältig und nicht nur auf Kursgewinne und Dividenden beschränkt. In vielen Fällen kaufen Beteiligungsunternehmen mit tiefgreifenden Kenntnissen in Industrien und Branchen ihre Beteiligungen unter ihrem Substanzwert und sind in der Lage, aktiv an der Entwicklung der Unternehmenspotenziale mitzuarbeiten. Bedingt durch die sehr breite Diversifikation kann dem Fonds kein spezieller Investmentfokus zugewiesen werden und auch die Investmentstrategien binden alle Strukturen ein. Entscheidend ist immer die Werthaltigkeit eines Investments, die sich durch Substanz- und Ertragswerte aber auch aus weiteren Potenzialen zusammensetzt. Diese atypischen Private-Equity-Investments sind oft antizyklisch und bieten daher die Möglichkeit, von Zusammenführungen oder Spin-offs zu profitieren. Portfoliokonstruktion Der Fonds definiert als erster sein Investmentuniversum ausschließlich in den Bereichen Mischkonzerne, Holdings sowie Beteiligungsgesellschaften und unterstellt dabei eine identische Interessenlage in diesen Strukturen. Insgesamt umfasst das Anlageuniversum 350 börsennotierte Unternehmen, die nach einem Bottom-up-Analyseansatz kontinuierlich ausgewertet werden, was zu einer engeren Auswahl von 100 Unternehmen führt. Das Fondsportfolio setzt sich dann aus mindestens 25 und maximal 40 Unternehmen zusammen, wobei Burgbacher aber auch eine aktive Kasseposition führt. Die Marktliquidität der Zielunternehmen ist in der Portfoliokonstruktion von hoher Bedeutung, sodass lediglich Ideen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 50 Mio. EUR aufgenommen werden. Echte börsennotierte Private-Equity-Beteiligungsunternehmen sind in ihrer Gewichtung auf maximal 20% begrenzt. Zur Vermeidung von Clusterbildungen werden die Zielunternehmen im Portfolio gleichgewichtet. Jedes Zielinvestment durchläuft eine umfangreiche Due Diligence. Auch nach der Portfoliokonstruktion stellt ein laufender Abgleich der Bewertungskennzahlen und der Bilanzqualität sicher, dass die Investmentziele erreicht werden. Ergänzend werden auch Daten aus der Marktentwicklung hinzugezogen. Die Basisanalyse jedes Investments schließt die Managementqualität, die Dauerhaftigkeit der Investments und die Wachstumstreiber des jeweiligen Portfolios ein. Zusätzlich werden die Unternehmen einem ESG-Screening unterzogen. Der AfB ist damit ein „Allwetterinvestment“ mit erheblichem Ertragspotenzial, das sich nahezu selbstständig den Strömungen des Kapitalmarkts anpasst

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